Sonntag, 8. September 2013

SUB-Zuwachs gefälligst? ;)

Noch habt ihr die Chance, bei meinem Geburtstagsgewinnspiel mitzumachen!
Schaut mal vorbei! :)


Donnerstag, 5. September 2013

"Wie man Deutscher wird / How to be German" von Adam Fletcher

1. Originaltitel: Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten
2. Originaltitel: How to be German in 50 easy steps
Autor: Adam Fletcher
Genre: Sachbuch, Humor
Erscheinungsjahr: DE 2013
Verlag: C. H. Beck
Preis: TB 8,95 EUR - Bestellen?
Seitenzahl: 144 Seiten

Rezension

Das humoristische Sachbuch „Wie man Deutscher wird / How to be German“ thematisiert in 50 kurzen Kapiteln die größten und/oder interessantesten deutschen Alltagssachen, die der Engländer Adam Fletcher während seiner Zeit in Leipzig und Berlin kennenlernen durfte. Augenzwinkernd selbstverständlich.

Vorneweg stellt sich der Autor zuerst selbst im Vorwort vor und erklärt, wie er überhaupt nach Deutschland kam und welchen Eindruck er insgesamt vom Land, der Kultur und den Menschen bekommen hat. Dabei wirkt er völlig natürlich und sympathisch, teilweise auch schön selbstironisch und vor allem sehr witzig.

Als Icherzähler berichtet Fletcher über seine und generelle alltägliche Erlebnisse des deutschen Lebens – dabei mal verwirrt (über den inflationären Gebrauch des Wortes „Mahlzeit“), mal vorwurfsvoll (über die komplizierte deutsche Grammatik), die verschiedensten Themen aufgreifend (von merkwürdigen Mixgetränken wie Spezi und Bananenbier bis hin zu ausufernden Urlaubsplanungen), aber immer durchzogen mit einem ironisch-sarkastischen Ton, der beim Lesen wirklich Spaß gemacht.

Ich als Russischstämmige, die seit 16 Jahren nun in Deutschland lebt, amüsierte mich köstlich über die kleinen Alltagsgeschichten des Autors, da sie mir teilweise wirklich sehr bekannt vorkamen. Einige dieser witzigen „Anekdoten“ erzählte ich auch meinen deutschstämmigen Freunden und Bekannten, was zum Teil wirklich sehr interessante Reaktionen auslöste – über Bestätigungen bis hin zu vehementem Abstreiten. Was für ein Glück, dass der Autor auch diesem Thema ein ganzes Kapitel gewidmet hat!

Als kleines Highlight ist das recht dünne Buch in zwei Teile geteilt: in deutscher und englischer Sprache. So ist es möglich, als nicht Englischexperte trotzdem einen Hauch des „exotischen“ zu erhaschen, dadurch dass die Übersetzung direkt mit dabei ist. Auch wenn es auf Englisch nicht so schwer erscheint, so sind doch einige Wörter dabei, die nicht alltäglich und somit auch einfach verständlich sind. Außerdem helfen manchmal kleine Illustrationen bei der Themenorientierung – von allem dafür lohnt es sich, beide Sprachversionen anzuschauen, die Bilder sind nämlich verschieden!

Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch, das Auszüge aus dem (eigentlichen) Blog des Autors zeigt, und kann es allen nur wärmstens empfehlen – auch wenn man glaubt, man kenne das eigene Heimatland bereits.

Unbedingt lesen!

5 von 5 Punkten

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den C. H. Beck Verlag für die Bereitsstellung des Rezensionsexemplars!

Sonntag, 1. September 2013

Buchverfilmung: "Die Chroniken der Unterwelt - City of Bones"

Puh, ich war eben gerade im Kino und zwar in der Buchverfilmung "Chroniken der Unterwelt - City of Bones" und muss mir gleich mal ein bisschen was von der Seele schreiben, denn dieser Film hat mich enttäuscht.

Eine Kurzbeschreibung werde ich nicht dazu geben, denn ein Filmtipp ist es nicht und meine Meinung wird - wenn überhaupt - nur diejenigen interessieren, die bereits mindestens das erste Buch dieser Reihe (siehe Rezension) gelesen haben (also Achtung: SPOILERALARM!).

Wo fange ich da bloß an? Also das erste, was mich bereits schon seit den allerersten Infos zu der Verfilmung gestört hat, ist Jamie Campbell Bower, der Jace darstellen soll. Im Buch wird er als "engelhaft" bezeichnet, im Film hat er mehr was mit einem Fisch gemeinsam. Schwächlich und glubschäugig kommt der Kerl daher. Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn er wenigstens den arrogant-sympathischen Charakter der Figur gut rüberbringen würde, aber PUSTEKUCHEN. Seine Sprüche wirken völlig deplatziert und aufgesetzt, seine Blicke sind starr und ohne Aussage. Und cool wirkt der Kerl schon gar nicht.

Da fand ich sogar Robert Sheehan in der Rolle des Simon deutlich besser. Vor allem schien ER besser trainiert zu sein als Jace, der angeblich sein Leben lang im Training ist. Und das war der Figur zum Nachteil, denn dadurch hat er das "schutzbedürftige" und "unschuldige", das in dem ersten Buch so prägnant war, verloren. Er wirkte zwar - zurecht - überfordert mit der Situation, aber sonst schien er mit allem sogar sehr gut klarzukommen.

Lily Collins in der Rolle der Hauptfigur Clary war ganz gut, ein kleiner Lichtblick in dem sonstigen Chaos, denn sie hat ihren Part mit Bravur gemeistert.

Eine einzige KATASTROPHE war die Darstellung von dem Erzfeind Valentin: Im Buch wird er als zivilisierter und ruhiger Mann mit einer anziehenden Aura beschrieben, im Film hat er mehr was von einem Barbaren, der völlig unkontrolliert und dumm handelt. Im Buch hat er einen Anzug an, der ihm das autoritäre Aussehen verleiht - im Film läuft er halb nackt rum. Ganz ehrlich, was soll der Schwachsinn?! Das ist eine VÖLLIG ANDERE Figur, die sie da geschaffen haben.

Auch Magnus Bane war nicht die schillernde Persönlichkeit - eine Hotpants und ein bisschen Schminke haben nicht die Wirkung, die man sich wohl erhofft hat. Überhaupt spielt er eine so kleine Rolle, dass meine Begleitung nach dem Film meinte, diese Figur wäre VÖLLIG ÜBERFLÜSSIG. Magnus und überflüssig?! Da haben die Filmemacher wohl einen gravierenden Fehler gemacht.

Aber genug von den Darstellern, kommen wir zur Handlung:

Während am Anfang noch Hoffnungen erweckt wurden, diese Verfilmung könnte sich sehr gut an den Ablauf des Buches halten, so wurde man spätestens dann enttäuscht, als man ein Portal im Institut gezeigt bekommt, das es in der Form nicht einfach so geben kann dort. Dieses Portal führt dazu, dass alle Geschehnisse, die damit in irgendeiner Verbindung stehen, auf einmal auch dort stattfinden und somit die ganze Handlung des Buches eine andere Wendung nimmt.


Auf der Party von Magnus Bane sollte Simon eigentlich in eine Ratte verwandelt und von den Vampiren entführt werden, um dann eingetauscht zu werden. Im Film wird er einfach mitgenommen und im Hotel Durmont an ein paar Ketten gelegt. Die Vampire sehen aus wie Zombies und benehmen sich auch dementsprechend. Anstatt einer Verhandlung greifen sie völlig desorientiert an und lassen ihre Gegner ziemlich einfach entkommen (natürlich erst NACHDEM Simon befreit wurde).

[Spoiler zu Buch 2] Auch wird Simon bereits dort gebissen und zeigt erste Erscheinungen einer Verwandlung, was erst im zweiten Buch der Fall ist. [Spoiler Ende]

[Spoiler zu Buch 3] Auch die Tatsache, dass man als Leser im ersten und zweiten Band noch dem Glauben verfallen sein sollte, Clary und Jace wären Geschwister, wird bereits in diesem Film völlig über Bord geworfen, dadurch dass Hodge, der Leiter des Instituts, Valentin den TIPP gibt, beide anzulügen und zu behaupten, auch Jace wäre sein Sohn. WAS soll die Scheiße?! Und auch die Tatsache, dass Clary Engelsblut in sich hat, wird er im dritten Buch überhaupt geklärt, aber im Film einfach mal so von Valentin ausgeplaudert. [Spoiler Ende]


Hodge verschwindet nicht wie am Ende des Buches, nachdem er Jace und den Kelch an Valentin ausliefert und Clary angreift. Nein, erst hilft er Isabell und Simon, die Dämonen zu besiegen, was völlig unpassend für die Geschichte ist.

Auch die Tatsache, dass Clary am Ende des Filmes noch im Besitz des Engelskelches ist, ist eigentlich fatal für den Ablauf der restlichen Geschichte, die darauf aufbaut und bereits im zweiten Buch Auswirkungen zeigt.

Im Grunde haben sie die eigentliche Geschichte bereits über Bord geworfen und eine neue erschaffen, mit einem dummen Feind und einer konfusen Handlung. Ich werde mir die Fortsetzung wohl nicht anschauen, dafür habe ich mich einfach viel zu sehr aufgeregt...

Habt ihr den Film bereits gesehen? Und wenn ja, wie fandet ihr den?

Mittwoch, 28. August 2013

Gewinnspiel! - Kleine Erinnerung

Habt ihr schon mein Gewinnspiel gesehen?
Schnell hin, es gibt einiges zu gewinnen! :)


Dienstag, 20. August 2013

"Shopaholic" von Sophie Kinsella

Titel: Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin
Originaltitel: Confessions of a Shopaholic
Autorin: Sophie Kinsella
Genre: Frauenroman, Humor
Erscheinungsjahr: DE 2001 | GB 2000
Verlag: Goldmann
Preis: TB 8,95 EUR
Seitenzahl: 416 Seiten

Kurzrezension

Becky Bloomwood sollte sich mit Finanzen eigentlich sehr gut auskennen, schreibt sie schließlich selbst angesehene Artikel über dieses Thema. Doch in ihrer eigenen Kasse sieht es eher mau aus und das liegt vor allem daran, dass sie gerne viel und oft shoppen geht. Die Arbeit einer Verkäuferin in einem Bekleidungsgeschäft wäre doch ein Traum oder nicht? Oder am besten bei einem Modemagazin! Doch irgendwie kommt doch alles anders als erhofft…

Nachdem ich vor einigen Jahren – ungeahnt, dass es eine Reihe ist – den dritten Band dieser Serie gelesen und mich einfach nur köstlich amüsiert habe, musste ich natürlich auch mal den Anfang kennenlernen – nicht zuletzt, weil ich auch schon mal in die Verfilmung reingeschnuppert habe.

In meinem Sommerurlaub habe ich dann das Buch in einem Laden entdeckt und es spontan mitgenommen – genauso schnell wie meine Entscheidung zum Kauf (Etwa eine Gemeinsamkeit mit der Hauptfigur?) habe ich es auch durchgelesen! Es ist einfach pure Unterhaltung mit sehr viel Selbstironie und den kleinen, besonderen Macken einer einzigartigen Protagonistin, die das Lesen zu einem kleinen Genuss machen.

Keine tiefsinnige Geschichte, aber interessante Figuren – für zwischendurch braucht man auch mal etwas „Einfacheres“ und da ist mam als junge Frau mit dieser Reihe wohl sehr richtig.

Becky Bloomwood ist 25 Jahre alt und Journalistin für "Successful Saving". Sie schreibt über Themen, die sie fast zu Tode langweilen, aber hat zudem einen Weg gefunden, doch noch irgendwie auf ihre Kosten zu kommen. Wie sie ihren Tag so meistert und welche wirklich doofen Gedanken sie manchmal verfolgt, das ist teilweise wirklich grandios und urkomisch. Und auch wenn ich mit ihr die Leidenschaft des Shoppens nicht wirklich teile, so habe ich sie manchmal doch irgendwie verstanden und konnte ihr nachfühlen.

Eine sympathische Protagonistin in einer herrlich witzigen Geschichte über Geld, Glück und Liebe (zum Shoppen), abgerundet durch einen tollen Erzählstil.

Lest es! :)
4,5 von 5 Punkten

Freitag, 16. August 2013

Neuzugang, der Lust auf mehr macht

Wenn sich ein Verlag richtig Mühe gibt und seinen Lesern gefallen möchte, dann merkt man das auch schon an den kleinen Taten.

Ich habe diese Woche einen kleinen Neuzugang gehabt: Bei Blogg dein Buch habe ich ein Rezensionsexemplar von "Wie werde ich Deutscher/How to be German" von Adam Fletcher gewonnen und es schnell und direkt per Post nach Hause geschickt bekommen.
Die Überraschung: Neben dem eigentlichen Buch habe ich noch eine kleine Chronik des Verlages in meinem Päckchen gehabt sowie eine handgeschriebene Grußkarte, in der mir viel Spaß bei der Lektüre gewünscht wird.

Allein diese kleine Geste finde ich äußerst sympathisch und obwohl ich mich bereits schon vorher gefreut habe, das Buch lesen zu können, so freue ich mich nun doch irgendwie ein Stückchen mehr.

Danke, C. H. Beck. :)



Welche Erfahrungen (positive oder auch negative) habt ihr mit Verlagen und Rezensionsexemplaren schon gemacht?

Mittwoch, 14. August 2013

aBOOKalyptisches Gewinnspiel

Wie versprochen gibt es hier im August ein Gewinnspiel zur Feier meines einjährigen Bloggeburtstages!




Hiermit möchte ich mich herzlich für eure Treue und Kommentare bedanken, ohne euch wäre ich wahrscheinlich niemals so lange an diesem Projekt drangeblieben (ich hatte bereits am Anfang so meine Zweifel).

Zu gewinnen gibt es insgesamt drei verschiedene Bücher:

1. Ein Buch eurer Wahl (egal ob Hardcover oder Taschenbuch, max. 20 Euro).
2. Eine brandneue Ausgabe von "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" von Jennifer E. Smith (wahlweise auch "Der Geschmack von Glück" von derselben Autorin). - Rezension hier.
3. Eine noch völlig ungelesene Ausgabe von "Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück" von François Lelord (gesponsort von FilmBloxx - Applaus bitte!) - Rezension hier.


!Wichtig!

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, benötigt ihr - falls ihr noch nicht 18 Jahre alt seid - die Einverständniserklärung eurer Eltern und einen Wohnsitz in Deuschland (oder zumindest eine Adresse in Deutschland, an die der Gewinn geschickt werden kann), weil alles andere für mich leider zu teuer werden würde.

Das Gewinnspiel endet am Freitag, den 13. September 2013 um 23 Uhr 59.
Die Auslosung findet dann im Laufe des nächsten Tages statt und wird in Form eines Beitrages auf diesem Blog zu finden sein.
Die Gewinner werden von mir nicht gesondert kontaktiert, sondern erhalten eine Woche Zeit, sich dann bei mir zu melden.

Was ist zu tun?

Ganz einfach: Ihr schreibt unter diesen Beitrag einen Kommentar, in dem ihr sagt, für welchen der drei Gewinne ihr in den Lostopf kommen wollt (könnt euch auch für alle drei bewerben natürlich ;) ) und sagt mir, welches Buch ihr dieses Jahr gelesen habt, das euch so gut gefallen hat, dass ihr es mir empfehlen würdet!
Ich bin schon sehr gespannt auf eure Tipps und wünsche euch allen ganz viel Glück. :)