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Was braucht man? - Nichts weiter außer ein paar Erinnerungen.
Was kann man gewinnen? - Ein Taschenbuch nach Wahl. Eventuell auch ein Hardcover-Buch!
Was muss man tun? - Schreibt mir hier als Kommentar, wie ihr zum Lesen gekommen seid. Ihr dürft gerne andere auf dieses Gewinnspiel aufmerksam machen, denn ab 10 Mitspielern wird neben einem Wunschtaschenbuch auch ein Hardcover-Buch nach Wahl (max. 20 EUR) verlost!
Wie wird über den/die Gewinner/in entschieden? - Per Losverfahren, um es so fair wie möglich zu gestalten!
Wann wird das Los gezogen? - Das Gewinnspiel geht bis zum Freitag, den 28. September 2012, 23 Uhr 59!
Noch Fragen? - Dann nutze dafür die Kommentarfunktion oder schreib mir eine E-Mail an tataclysm@gmail.com!
Mitmachen lohnt sich!
Teilnehmer:
Connys Kreativ- und Bücher-Scheune
Norbert Krüger
Mariko
Julia liest
thebookmonster
Junebug
Blueberry
Monika
Sternenkind
Celina
Jessi
Lichterzählerin
Julia (Zwischen den Zeilen)
Ally Lala
Julia Müller
Uwe Taechl
Hannah
Pia
Butterfly
Buch Telegram
May
Iseree
Corinna
Achim
DanielaS
fantasticbooks
Babybel81
Montag, 30. Juli 2012
"Der große Gatsby" von F. Scott Fitzgerald
Titel: Der große Gatsby
Originaltitel: The Great Gatsby
Autor: Frances Scott Fitzgerald
Genre: Gegenwartsliteratur, Klassiker
Erscheinungsjahr: DE 1926 | US 1925
Verlag: Diogenes
Preis: TB 9,90 EUR
Seitenanzahl: 188 Seiten
Kurzrezension
Die goldenen 20er Jahre: Nick Carraway zieht aus beruflichen Gründen
nach New York und lernt dort seinen Nachbarn Jay Gatsby kennen, einen
millionenschweren Geschäftsmann, der in seiner riesigen Villa beinah
jeden Tag Partys gibt. Doch der schöne Schein trügt und Carraway lernt
nach und nach Gatsbys Vergangenheit kennen, von seiner verlorenen Liebe
und dem Streben nach Geld und Anerkennung...
Eigentlich trau' ich mich gar nicht so richtig, dieses Buch zu
bewerten, ich glaube (bzw weiß) nämlich, dass ich nicht alle
Hintergründe tatsächlich verstanden habe, trotzdem fand ich es sehr gut.
Es dreht sich viel um Luxus und Spaß, das schöne Leben wird in Saus und
Braus genossen, ohne groß darüber nachzudenken. Lügen, Gerüchte,
Ehebrüche - das alles steht auf der Tagesliste.
Der Erzähler, Carraway, ist eine interessante Persönlichkeit, er
beobachtet viel und hat zu alleim seine Meinung, tut aber von sich aus
wenig, lässt sich eher etwas mitziehen. Er nimmt erst zum Schluss eine
etwas akivere Rolle ein.
Die eigentliche Person, um die sich die Geschichte dreht, ist
Gatsby, und von dem erfährt man im Endeffekt nur ein kleines bisschen,
vor allem aber beinach alles gerüchteweise. Und all diese Angaben sind
auch sehr stark von der Meinung von Carraway geprägt... Ich war etwas
verwirrt, weil seine Meinung zu Gatsby mit seiner Handlung am Ende des
Buches ein bisschen im Gegensatz befindet, zumindest kam es mir so vor.
Das Ende ist traurig und tragisch, durchtrieben von Eifersucht, Egoismus und Einsamkeit.
Es hat mich sehr mitgenommen, vor allem weil das Portrait vom
Menschen, das hier gezeichnet wird, auch irgendwie in die heutige Zeit
passt...
Empfehlenswert.
5 von 5 Punkten
"Naokos Lächeln" von Haruki Murakami
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| Deutsches Cover |
![]() |
| Originalcover |
Titel: Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte
Originaltitel: ノルウェイの森 (Noruwei no mori)
Autor: Haruki Murakami
Originaltitel: ノルウェイの森 (Noruwei no mori)
Autor: Haruki Murakami
Genre: Gegenwartsliteratur
Erscheinungsjahr: DE 2001 | JP 1987
Verlag: btb
Preis: TB 10,00 EUR
Seitenanzahl: 416 Seiten
Erscheinungsjahr: DE 2001 | JP 1987
Verlag: btb
Preis: TB 10,00 EUR
Seitenanzahl: 416 Seiten
Kurzbeschreibung
Toru Watanabe ist 17 Jahre alt, als sein bester Freund Kizuki Selbstmord
begeht. Zwei Jahre später trifft er in Tokyo, wo er für ein Studium
hingezogen ist, auf Naoko, Kizukis damalige Freundin, und fühlt sich zu
ihr hingezogen. Sie fangen eine Beziehung an, doch schon bald muss Naoko
fort, in ein Sanatorium, und Toru wird auf eine harte Probe gestellt,
denn kurz darauf lernt er Midori kennen, ein lebensfrohe Mädchen, das er
sehr lieb gewinnt. Doch für wen wird Toru sich entscheiden, für die
geheimnisvolle Naoko mit ihrer unsicheren Zukunft oder für die
lebenslustige Midori?
Die ersten Sätze im Buch
"Ich war siebenunddreißig Jahre alt und saß in einer Boeing 747. In ihrem Anflug auf Hamburg tauchte die riesige Maschine in eine dichte Wolkenschicht ein. Trüber, kalter Novemberregen hing über dem Land und ließ die Szenerie wie ein düsteres flämisches Landschaftsbild erscheinen: die Arbeiter in ihren Regenmänteln, die Fahnen auf dem flachen Flughafengebäude, die BMW-Reklametafeln. Ich war also wieder einmal in Deutschland.
Nach der Landung erlosch das Nicht-Rauchen-Schild, und aus den Kabinenlautsprechern ertönte leise Hintergrundmusik - eine gedämpfte Instrumentalversion des Beatles-Stückes Norwegian Wood. Wie immer ließ diese Melodie mich erschaudern, nur diesmal heftiger denn je."
Nach der Landung erlosch das Nicht-Rauchen-Schild, und aus den Kabinenlautsprechern ertönte leise Hintergrundmusik - eine gedämpfte Instrumentalversion des Beatles-Stückes Norwegian Wood. Wie immer ließ diese Melodie mich erschaudern, nur diesmal heftiger denn je."
Meine Meinung
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich von diesem Roman halten soll...
Eigentlich bin ich ziemlich enttäuscht, weil ich mir was besseres
vorgestellt habe - Murakami soll doch so ein toller japanischer
Schriftsteller sein - aber möglicherweise habe ich nur ein doofes Buch
von ihm erwischt. Jedenfalls war es mir zu viel Sex.
Der Protagonist, Toru, ist am Anfang der Geschichte 37 Jahre alt und erinnert sich an den Selbstmord seines besten Freundes 20 Jahre zuvor und was dann alles passiert ist. Er ist eine von mir als ziemlich passiv empfundene Person, er redet eher wenig, gibt oft unverbindliche Antworten - nur wenn es um Sex geht, dann wird er aktiv... Und sein Leben scheint sich irgendwie nur um Sex zu drehen und für meinen Geschmack wurde es zu detailliert beschrieben. Außerdem geht er andauernd seiner angeblichen Freundin Naoko fremd. Und sein liebstes Gesprächsthema scheint auch Sex zu sein...
Naoko ist geheimnisvoll und gestört, zumindest nennt sie sich selbst gestört und das hat mich ziemlich genervt, weil sie meint, unheimlich krank zu sein, und ich aber irgendwie das Gefühl hatte, sie redet sich ihre Krankheit nur ein. Ich fand sie langweilig.
Midori dagegen ist lustig, aber auch etwas verrückt. Ihre Fantasie ist sehr interessant, leider redet auch sie nur über Sex. Sie ist auch stur und nachtragend, aber wenigstens wirkt sie natürlicher und menschlicher als Naoko.
Frauen sind in diesem Roman nur zum Vergnügen da, sie stellen sich selbst als Sexspielzeug dar und finden es total natürlich und verständlich, dass die Männer ständig und mit allen Sex haben wollen. Es passt mir überhaupt nicht, dieses Bild geht mir gegen den Strich.
Und irgendwie begehen viel zu viele Menschen da Selbstmord, hat mich gewundert, dass Toru 37 Jahre alt geworden ist.
Ist das wirklich Japan? Ich meine, die Selbstmordrate dort ist wohl extrem hoch, aber haben sie auch so eine verwerfliche Moral, wenn es um Sex geht? Oder überzeichnet hier der Autor eine Menge? Ich bin verwirrt. Ich glaube, ich habe Aussage des Buches nicht erfasst...
Das Ende ist offen und passt überhaupt nicht mit dem Anfang zusammen, mir fehlt da ein ganzes Stück.
Ich würde es nicht weiterempfehlen...
Der Protagonist, Toru, ist am Anfang der Geschichte 37 Jahre alt und erinnert sich an den Selbstmord seines besten Freundes 20 Jahre zuvor und was dann alles passiert ist. Er ist eine von mir als ziemlich passiv empfundene Person, er redet eher wenig, gibt oft unverbindliche Antworten - nur wenn es um Sex geht, dann wird er aktiv... Und sein Leben scheint sich irgendwie nur um Sex zu drehen und für meinen Geschmack wurde es zu detailliert beschrieben. Außerdem geht er andauernd seiner angeblichen Freundin Naoko fremd. Und sein liebstes Gesprächsthema scheint auch Sex zu sein...
Naoko ist geheimnisvoll und gestört, zumindest nennt sie sich selbst gestört und das hat mich ziemlich genervt, weil sie meint, unheimlich krank zu sein, und ich aber irgendwie das Gefühl hatte, sie redet sich ihre Krankheit nur ein. Ich fand sie langweilig.
Midori dagegen ist lustig, aber auch etwas verrückt. Ihre Fantasie ist sehr interessant, leider redet auch sie nur über Sex. Sie ist auch stur und nachtragend, aber wenigstens wirkt sie natürlicher und menschlicher als Naoko.
Frauen sind in diesem Roman nur zum Vergnügen da, sie stellen sich selbst als Sexspielzeug dar und finden es total natürlich und verständlich, dass die Männer ständig und mit allen Sex haben wollen. Es passt mir überhaupt nicht, dieses Bild geht mir gegen den Strich.
Und irgendwie begehen viel zu viele Menschen da Selbstmord, hat mich gewundert, dass Toru 37 Jahre alt geworden ist.
Ist das wirklich Japan? Ich meine, die Selbstmordrate dort ist wohl extrem hoch, aber haben sie auch so eine verwerfliche Moral, wenn es um Sex geht? Oder überzeichnet hier der Autor eine Menge? Ich bin verwirrt. Ich glaube, ich habe Aussage des Buches nicht erfasst...
Das Ende ist offen und passt überhaupt nicht mit dem Anfang zusammen, mir fehlt da ein ganzes Stück.
Ich würde es nicht weiterempfehlen...
Weitere Bücher des Autors (Auswahl):
"Kafka am Strand"
"Mister Aufziehvogel"
"Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt"
1,5 von 5 Punkten
Sonntag, 29. Juli 2012
"Herr der Fliegen" von William Golding
Genre: Gegenwartsliteratur, Abenteuer
Erscheinungsjahr: DE 1983 | GB 1954
Verlag: Fischer
Preis: TB 7,95 EUR
Seitenanzahl: 288 Seiten
Erscheinungsjahr: DE 1983 | GB 1954
Verlag: Fischer
Preis: TB 7,95 EUR
Seitenanzahl: 288 Seiten
Kurzrezension
Ein Passagierflugzeug mit Schülern stürzt nach einem Angriff auf einer
einsamen Insel mitten im Meer ab. Einige Jungen, allesamt noch Kinder,
bleiben übrig und so ganz ohne Erwachsene versuchen sie zu überleben,
hoffen auf Rettung und genießen ein bisschen die Unabhängigkeit. Der
zwölfjährige Ralph wird zum Anführer ernannt und lässt jagen und Hütten
bauen. Doch der anfängliche Glanz von Abenteuer wird je zerstört, als
die Gruppe sich in Hass und Tod zerteilt. Überleben wird zu einer
Unmöglichkeit...
Erschreckend, wie realistisch Golding den Wandel der unschuldigen kleinen Jungen in skrupellose Mörder und Hetzer darstellt. Anfangs war ich nicht so begeistert von dem Roman, er war eher lahm, die Kinder alle naiv und verspielt, ängstlich und ziellos. Doch es wurde interessant, sobald man den Prozess bemerkte, der einige Jungen vernünftiger und verantwortungsbewusster, andere dagegen gnadenlos und gierig nach Macht und Überlegenheit werden ließ.
Ralph als Protagonist ist einer von denen, die diese Veränderungen am stärksten durchmachten. Zum Anführer wurde er törichterweise von den Kindern gewählt, weil er eine große Muschel gefunden hatte und in die geblasen hat, sodass alle es hörten und sich versammelten. Diese Muschel blieb und war ein Symbol für die Einigkeit, doch natürlich gab es auch hier Gegner des Systems. Regeln wurden aufgestellt und verletzt. Streit zerrüttete die Einheit. Fatale Fehler zeigten der Gruppe, wie Ernst die Lage war.
Kinder mussten zu Erwachsenen werden. Es wurde für sie alle zu einem Spiel ums Überleben. Das alles so rasant, fantasievoll und mitreißend, dass ich gespannt war, wie das ganze nun sein befriedigendes Ende finden kann. Und dann kam das Ende. Es war... abrupt, verwirrend und knapp. Ich bin damit unzufrieden, aber trotzdem war der Roman gut.
Lesenwert.
Erschreckend, wie realistisch Golding den Wandel der unschuldigen kleinen Jungen in skrupellose Mörder und Hetzer darstellt. Anfangs war ich nicht so begeistert von dem Roman, er war eher lahm, die Kinder alle naiv und verspielt, ängstlich und ziellos. Doch es wurde interessant, sobald man den Prozess bemerkte, der einige Jungen vernünftiger und verantwortungsbewusster, andere dagegen gnadenlos und gierig nach Macht und Überlegenheit werden ließ.
Ralph als Protagonist ist einer von denen, die diese Veränderungen am stärksten durchmachten. Zum Anführer wurde er törichterweise von den Kindern gewählt, weil er eine große Muschel gefunden hatte und in die geblasen hat, sodass alle es hörten und sich versammelten. Diese Muschel blieb und war ein Symbol für die Einigkeit, doch natürlich gab es auch hier Gegner des Systems. Regeln wurden aufgestellt und verletzt. Streit zerrüttete die Einheit. Fatale Fehler zeigten der Gruppe, wie Ernst die Lage war.
Kinder mussten zu Erwachsenen werden. Es wurde für sie alle zu einem Spiel ums Überleben. Das alles so rasant, fantasievoll und mitreißend, dass ich gespannt war, wie das ganze nun sein befriedigendes Ende finden kann. Und dann kam das Ende. Es war... abrupt, verwirrend und knapp. Ich bin damit unzufrieden, aber trotzdem war der Roman gut.
Lesenwert.
4 von 5 Punkten
Freitag, 27. Juli 2012
"Die Rebellion der Maddie Freeman" von Katie Kacvinsky
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| Deutsches Cover - Band 1 |
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| Originalcover |
Titel: Die Rebellion der Maddie Freeman
Originaltitel: Awaken
Autorin: Katie Kacvinsky
Originaltitel: Awaken
Autorin: Katie Kacvinsky
Genre: Jugendbuch, Dystopie, Romantik
Erscheinungsjahr: DE 2012 | US 2011
Verlag: Bastei Lübbe (Boje)
Preis: HC 15,99 EUR
Seitenanzahl: 368 Seiten
Erscheinungsjahr: DE 2012 | US 2011
Verlag: Bastei Lübbe (Boje)
Preis: HC 15,99 EUR
Seitenanzahl: 368 Seiten
Kurzbeschreibung
USA, 2060. Die Welt ist digital geworden, kaum jemand geht mehr nach
draußen, alles wird von zu Hause aus gemacht: tanzen, Konzerte besuchen,
mit Freunden treffen, zur Schule gehen...
Auch Madeline Freeman ist eine der "Verkabelten", vor allem weil ihr Vater zu den Erschaffern dieses Systems gehört. Doch als Maddie Justin kennenlernt, wird ihr so schön vorgeplantes und hinter den Bildschirmen sicheres Leben komplett auf den Kopf gestellt, denn er gehört zu den Gegnern dieser küstlichen Welt und ist somit auch ein Feind ihres Vaters...
Auch Madeline Freeman ist eine der "Verkabelten", vor allem weil ihr Vater zu den Erschaffern dieses Systems gehört. Doch als Maddie Justin kennenlernt, wird ihr so schön vorgeplantes und hinter den Bildschirmen sicheres Leben komplett auf den Kopf gestellt, denn er gehört zu den Gegnern dieser küstlichen Welt und ist somit auch ein Feind ihres Vaters...
Die ersten Sätze im Buch
"An meinem siebzehnten Geburtstag schenkte meine Mutter mir ein altes, in Leder gebundenes Tagebuch. Zuerst überraschten mich die leeren Seiten, als sei die Geschichte darin verloren gegangen oder habe sich davongestohlen. Mom erklärte mir, dass die Geschichte absichtlich fehlt, weil sie noch darauf wartet, geschrieben zu werden. Nur meine Mutter würde auf die Idee kommen, mir etwas aus der Vergangenheit zu schenken, um es in der Zukunft zu benutzen. Heute werden Bücher aus Papier nicht mehr hergestellt: Bäume zu fällen ist verboten. In manchen Ecken der Welt stehen noch welche, aber ich habe nie einen gesehen. Die meisten Großstädte haben sich stattdessen für Kunstpflanzen entschieden und den Leuten ist es auch lieber so."
Meine Meinung
Der Debütroman der Amerikanerin Katie Kacvinsky hat mich ziemlich
enttäuscht. Ich fand die Idee mit der immer mehr verkabelten
Gesellschaft wirklich sehr gut, wollte auch aus genau dem Grund das Buch
unbedingt lesen, weil es auch ein ziemlich aktuelles Thema ist (im
Trailer zum Buch wird auch die voranschreitende digitale Welt mit
Facebook und Co. aufgegriffen).
Allerdings ist es immer weiter in den Hintergrund geraten, je mehr Maddie und Justin sich näher kamen, und das finde ich schade, denn so wurde eine Menge Potential verschenkt, das die Geschichte im Grunde hatte.
Madeline ist eine typische Protagonistin, wie man sie in Romanen für junge Frauen findet: unbewusst hübsch, klug (mit naiven Zügen) und rebellisch angehaucht. Mich hat es jedoch etwas sehr gestört, dass sie sich oft wiederholt hat (von wegen ihr Leben verlaufe nur in vorbestimmten Bahnen, das hat sie beinah in jedem Kapitel einmal erwähnt) und ihre sich dauernd wechselnde Meinung zur Digitalisierung der Welt (mal will sie da raus, mal will sie da bleiben, wo sie ist).
Am schlimmsten fand ich allerdings ihre Schwärmerei für Justin, den selbslosen, von allen vergötterten, perfekten, selbsternannten Retter der Welt. Mit seinen 20 Jahren reißt er beinah schon hochphilosophische Themen an und natürlich gibt es einen Grund, warum Maddie und er nicht zusammen sein dürfen (auch wenn ich den Grund ziemlich lächerlich und absurd finde).
Außer der anstrengenden Liebesgeschichte der beiden, nervte mich der eine oder andere Logikfehler in der Geschichte, z.B. die Sache mit dem Sport treiben: Maddie spielt gerne Fußball, was mich allerdings verwundert hat, ist die Tatsache, dass sie dafür sich sogar mit realen Menschen trifft, wo doch in der Zeit alles übers Internet gemacht wird und Maddie sich draußen und unter Menschen eher verwundbar und unsicher fühlt.
Das Ende des Romans wirkt abrupt und überhaupt nicht wie ein Abschluss, was auf eine kommende Fortsetzung schließen lässt. Ich persönlich werde dann, falls ein Sequel erscheint, nicht weiterlesen, dafür finde ich die Geschichte ein wenig zu undurchdacht und aufgezwungen philosophisch.
Fazit: Ein Roman mit einer sehr interessanten Idee, aber viel zu viel verschenktem Potential.
Allerdings ist es immer weiter in den Hintergrund geraten, je mehr Maddie und Justin sich näher kamen, und das finde ich schade, denn so wurde eine Menge Potential verschenkt, das die Geschichte im Grunde hatte.
Madeline ist eine typische Protagonistin, wie man sie in Romanen für junge Frauen findet: unbewusst hübsch, klug (mit naiven Zügen) und rebellisch angehaucht. Mich hat es jedoch etwas sehr gestört, dass sie sich oft wiederholt hat (von wegen ihr Leben verlaufe nur in vorbestimmten Bahnen, das hat sie beinah in jedem Kapitel einmal erwähnt) und ihre sich dauernd wechselnde Meinung zur Digitalisierung der Welt (mal will sie da raus, mal will sie da bleiben, wo sie ist).
Am schlimmsten fand ich allerdings ihre Schwärmerei für Justin, den selbslosen, von allen vergötterten, perfekten, selbsternannten Retter der Welt. Mit seinen 20 Jahren reißt er beinah schon hochphilosophische Themen an und natürlich gibt es einen Grund, warum Maddie und er nicht zusammen sein dürfen (auch wenn ich den Grund ziemlich lächerlich und absurd finde).
Außer der anstrengenden Liebesgeschichte der beiden, nervte mich der eine oder andere Logikfehler in der Geschichte, z.B. die Sache mit dem Sport treiben: Maddie spielt gerne Fußball, was mich allerdings verwundert hat, ist die Tatsache, dass sie dafür sich sogar mit realen Menschen trifft, wo doch in der Zeit alles übers Internet gemacht wird und Maddie sich draußen und unter Menschen eher verwundbar und unsicher fühlt.
Das Ende des Romans wirkt abrupt und überhaupt nicht wie ein Abschluss, was auf eine kommende Fortsetzung schließen lässt. Ich persönlich werde dann, falls ein Sequel erscheint, nicht weiterlesen, dafür finde ich die Geschichte ein wenig zu undurchdacht und aufgezwungen philosophisch.
Fazit: Ein Roman mit einer sehr interessanten Idee, aber viel zu viel verschenktem Potential.
Weitere Bücher der Autorin:
"Dylan und Gray"
2 von 5 Punkten
"Hector und die Geheimnisse der Liebe" von François Lelord
Titel: Hector und die Geheimnisse der Liebe
Originaltitel: Hector et les secrets de l'amour
Autor: François Lelord
Originaltitel: Hector et les secrets de l'amour
Autor: François Lelord
Genre: Gegenwartsliteratur
Erscheinungsjahr: DE 2005 | FR 2005
Verlag: Piper
Preis: TB 8,99 EUR
Seitenanzahl: 218 Seiten
Erscheinungsjahr: DE 2005 | FR 2005
Verlag: Piper
Preis: TB 8,99 EUR
Seitenanzahl: 218 Seiten
Kurzrezension
Was ist Liebe und wie entsteht sie? Warum tut sie manchmal so gut und
manchmal so weh? Der Psychiater Hector beschäftigt sich mit diesen und
weiteren Fragen zu dem heiklen Thema, geht dabei auf die Suche nach
einem Professor, der angeblich das Geheimrezept für Liebe gefunden hat.
Hectors eigenes (Liebes)Leben spielt in diesem Fall eine nicht ganz
unerhebliche Rolle...
Nachdem mir "Hectors Reise" von Lelord sehr gut gefallen hat, wollte ich auch das nächste Buch mit diesem Protagonisten lesen.
Leider hat es mich etwas enttäuscht, vielleicht habe ich zu viel erwartet. Wie auch im ersten Roman hat Hector einige seiner Lektionen zum Thema Liebe in sein Notizbüchlein aufgeschrieben (und sie "Kleine Blüten" genannt), jedes Mal wenn ihm etwas neues auffiel oder er erlebt hatte. Die Geschichte aber hatte leider keine richtige Handlung (kam mir zumindest so vor). Die Orte wurden oft und schnell gewechselt, Spannung oder ähnliches fehlte komplett und die Lektionen empfand ich eher als plump.
Das ist auch der Grund, warum mich der immer noch "süß" gebliebene Schreibstil von dem Autor dieses Mal echt genervt hat. Ich empfand die Lektüre fast schon als Zeitverschwendung, denn am Ende dachte ich nur: Jo, wusste ich alles bereits, nix neues dabei. Es war irgendwie enttäuschend, nachdem ich nach "Hectors Reise" so ein gutes Gefühl hatte...
Außerdem wurde Liebe in diesem Roman teilweise etwas zu doll gleichgestellt mit Sex; klar ist das ein (in gewisser Maßen) wichtiger Teil davon, aber hey... Paarung ist nicht alles.
Fazit: Der erste Teil war besser und ich glaube, ich belasse es dabei und lese nichts mehr aus der Reihe, irgendwie fühl ich mich danach sogar dümmer... :/
Nachdem mir "Hectors Reise" von Lelord sehr gut gefallen hat, wollte ich auch das nächste Buch mit diesem Protagonisten lesen.
Leider hat es mich etwas enttäuscht, vielleicht habe ich zu viel erwartet. Wie auch im ersten Roman hat Hector einige seiner Lektionen zum Thema Liebe in sein Notizbüchlein aufgeschrieben (und sie "Kleine Blüten" genannt), jedes Mal wenn ihm etwas neues auffiel oder er erlebt hatte. Die Geschichte aber hatte leider keine richtige Handlung (kam mir zumindest so vor). Die Orte wurden oft und schnell gewechselt, Spannung oder ähnliches fehlte komplett und die Lektionen empfand ich eher als plump.
Das ist auch der Grund, warum mich der immer noch "süß" gebliebene Schreibstil von dem Autor dieses Mal echt genervt hat. Ich empfand die Lektüre fast schon als Zeitverschwendung, denn am Ende dachte ich nur: Jo, wusste ich alles bereits, nix neues dabei. Es war irgendwie enttäuschend, nachdem ich nach "Hectors Reise" so ein gutes Gefühl hatte...
Außerdem wurde Liebe in diesem Roman teilweise etwas zu doll gleichgestellt mit Sex; klar ist das ein (in gewisser Maßen) wichtiger Teil davon, aber hey... Paarung ist nicht alles.
Fazit: Der erste Teil war besser und ich glaube, ich belasse es dabei und lese nichts mehr aus der Reihe, irgendwie fühl ich mich danach sogar dümmer... :/
2,5 von 5 Punkten
"Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück" von François Lelord
Titel: Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück
Originaltitel: La voyage d'Hector ou la recherche du bonheur
Autor: François Lelord
Originaltitel: La voyage d'Hector ou la recherche du bonheur
Autor: François Lelord
Genre: Gegenwartsliteratur
Erscheinungsjahr: DE 2004 | FR 2002
Verlag: Piper
Preis: TB 8,99 EUR
Seitenanzahl: 185 Seiten
Erscheinungsjahr: DE 2004 | FR 2002
Verlag: Piper
Preis: TB 8,99 EUR
Seitenanzahl: 185 Seiten
Kurzrezension
Hector ist unzufrieden. Er ist Psychiater, hört seinen Patienten zu,
versucht ihnen zu helfen, doch er schafft es nicht, sie wieder glücklich
zu machen. Also macht Hector eine Reise, um rauszufinden, was Glück
eigentlich ist und wie und warum man glücklich wird...
François Lelords Schreibstil wirkt distanziert, teilweise auch kindlich bzw naiv, hat mich persönlich ein bisschen an eine Mischung auf Franz Kafka (z.B. "Der Prozess) und Albert Camus (z.B. "Der Fremde") erinnert und ich fand es großartig.
Der Protagonist ist sympathisch, auch wenn er gelegentlich ein paar moralisch eher verwerfliche Dinge tut.
Die ganze Geschichte fand ich irgendwie "süß", weil von z.B. dem Thema Sex eher so "kindlich" gesprochen wurde, was das mögliche "Peinliche" oder gar "Vulgäre" gleich von Anfang an wegfallen lässt.
Alles in einem ist es ein sehr schöner Roman, absolut lesenwert, auch wenn ich ihn bereits nach ca. drei Stunden durch hatte.
François Lelords Schreibstil wirkt distanziert, teilweise auch kindlich bzw naiv, hat mich persönlich ein bisschen an eine Mischung auf Franz Kafka (z.B. "Der Prozess) und Albert Camus (z.B. "Der Fremde") erinnert und ich fand es großartig.
Der Protagonist ist sympathisch, auch wenn er gelegentlich ein paar moralisch eher verwerfliche Dinge tut.
Die ganze Geschichte fand ich irgendwie "süß", weil von z.B. dem Thema Sex eher so "kindlich" gesprochen wurde, was das mögliche "Peinliche" oder gar "Vulgäre" gleich von Anfang an wegfallen lässt.
Alles in einem ist es ein sehr schöner Roman, absolut lesenwert, auch wenn ich ihn bereits nach ca. drei Stunden durch hatte.
4,5 von 5 Punkten
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