Sonntag, 24. Februar 2013

Best Blog Award

Ich habe heute nach etwas längerer Zeit mal wieder einen Award verliehen bekommen (Yaaay :D) und ich freue mich natürlich sehr darüber. Danke an Marens Bücherwelt für den "Best Blog Award"!

Ist der nicht süß?

Die Regeln

1. Für den Award nominiert werden von einem anderen Blogger.
2. Award posten und die dazu gehörenden Fragen beantworten.
3. Zwanzig Blogger raussuchen, die weniger als 200 Leser haben, und die nominieren.
4. Den nominierten Bloggern bescheid geben.

Los geht's mit den Fragen

Was magst du beim Kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Ich würde sagen, ich mag eher "deftige Gerichte". Obwohl ich auch ziemlich auf Kuchen und sowas stehe... Ich mag essen, aber nicht selber kochen. :P

Was ist dir wichtiger bei einer Person: die  Persönlichkeit oder Erscheinung?
Die Frage ist meiner Meinung nach irgendwie überflüssig, weil was soll man mit einem Menschen, der "gut aussieht" und sich aufführt, wie das letzte Stück Scheiße?

Wann hast du den Blog gegründet?
Juni 2012.
Welche Person hat dich inspiriert, in dieser Welt mit was neuem anzufangen?
Wenn diese Frage auf die Gründung meines Blogs anspielt, dann würde ich sagen, dass mich viele verschiedene Blogger dazu inspiriert haben. Namen kann ich allerdings keine nennen, ich kenne keine der Personen persönlich und hatte auch keinen Kontakt zu denen, war quasi anonymer Besucher.

Verfolgst du viele Blogs?
Kommt drauf an, wie man "viel" definiert. Ich verfolge eine angemessene Zahl an Blogs, sodass ich auch Zeit habe, die Beiträge zu lesen und zu kommentieren. Ich finde es schlimm, andere Blogs zu abonnieren und dann nicht mal hinterherzukommen, die Beiträge zu lesen... Was bringt es dann, sie überhaupt zu verfolgen?

Kochst du lieber oder lässt du dich lieber bekochen?
Ich bin eine miserable Köchin, deswegen lass ich mich am liebsten von meinem Freund bekochen. :P Wahlweise auch von meinem besten Freund (Ne, Flo? Du Meisterkoch! :D). 
Welches Buch liest du momentan?
"Der Joker" von Markus Zusak.

Welches Kleidungsstück hat bisher am längsten in deinem Schrank überlebt?
Das weiß ich nicht so genau... Ich miste regelmäßig aus und habe trotzdem keinen Überblick. Ich weiß ehrlich gesagt über mein Bücherregal besser bescheid als über meinen Kleiderschrank. :D

Was ist dein Lieblingsrezept?
Lieblingsrezept? Puh... Da ich nicht gerne koche, ist das schwierig zu sagen... Ich mag Lasagne gerne, hab es aber noch nie selbst gemacht... ^^

Welche Eigenschaften einer Person sind dir in einer Freundschaft wichtig?
Verständnis, Vertrauen und ein gewisses Maß an Freiheit ist wichtig für eine Freundschaft, denk ich. Nichts ist schlimmer als eine klammernde Freundin, die dir alles Mögliche vorwirft und keine Sicht der Dinge nicht mal versucht, zu verstehen!

Was ist dein Lieblingsfilm?
Schwiiierige Frage. Ich mag viele Filme und schaue auch gerne neue, deswegen wechselt es regelmäßig... Momentan ist es "Marvel's The Avengers", aber auch "Zurück in die Zukunft", "Kiss Kiss Bang Bang", "Iron Man" und "Sherlock Holmes" (mit Robert Downey Jr. und Jude Law) sind geile Filme... Ich kann mich manchmal echt nicht entscheiden!

Ich nominiere

Da ich nicht mal 20 Blogs verfolge und einige davon auch über 200 Leser haben, bleibt es bei diesen sechs besonderen Blogs. Es lohnt sich immer wieder, dort vorbeizuschauen!

Samstag, 23. Februar 2013

"Im Pyjama um halb vier" von Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt

Titel: Im Pyjama um halb vier
Originaltitel: Im Pyjama um halb vier
Autoren: Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt
Genre: Jugendbuch, Briefroman, Romantik
Erscheinungsjahr: DE 2013
Verlag: Arena
Preis: Broschiert 12,99 EUR
Seitenzahl: 237 Seiten

Kurzbeschreibung

Lulu sucht nach Ben, den sie auf der letzten Party kennegelernt hat. Doch der Ben, den sie über ein Soziales Netzwerk findet, ist ein anderer. Trotzdem fangen sie an, miteinander zu schreiben, und trotz der räumlichen Distanz von fast 1.000 km zwischen den beiden fühlen sie sich nach einer Zeit näher zueinander als zu irgendwem sonst...

Die ersten Sätze im Buch

"LULU ROCKET möchte mit BEN SCHUMANN befreundet sein.

Samstag, 22. September

LULU: Hi. Bist du zufällig Ben, der beste Freund von Marco?
BEN: Könnte sein. Wieso?
LULU: Nur für den Fall, dass du es bist, wüsste ich gern, ob Marco eine Freundin hat. :)
BEN: Huups, du bist ja direkter als Mario Gomez vorm Tor. Dachte immer, bei solchen Fragen geht man mit etwas mehr Fingerspitzengefühl vor. :)
LULU: Stimmt! War ein ziemlich gewagter Vorstoß. Weiß ja gar nicht, ob du wirklich DER bist, den ich meine. Es gibt hier dummerweise drei mit deinem Namen, die alle kein Foto als Profilbild haben. Aber für den Fall, dass du doch DER bist - dann kennen wir uns. Ich bin Lulu, du weißt schon, wir haben uns gestern auf der Party in meiner Tanzschule kurz unterhalten. Marco ist SÜSS!"

Meine Meinung 

Nach einer mehr oder weniger anstrengenden Lektüre ("Numbers - Den Tod im Blick") brauchte ich eine leichte, da kam mir der Briefroman von den beiden deutschen Schriftstellern Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt gerade recht, vor allem da mir solche Erzählstile wie bei "Für immer vielleicht" von Cecelia Ahern und "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer sehr gefallen.

Lulu (eigentlich Luca-Luisa) ist 16 Jahre alt, Ballettschülerin, interessiert sich wie viele Mädchen für Mode und wohnt in Hamburg. Ihr Chatpartner Ben ist 17 und leidenschaftlicher Basketballspieler. Er zockt gerne PlayStation, hat einen jüngeren Bruder, der im Rollstuhl sitzt, und wohnt in München.

Die Protagonisten könnten fast gar nicht unterschiedlicher sein und wenn man das Ende kennt, dann kann man das erstrecht behaupten!

Ben und ich mussten beide feststellen, dass Lulu wohl hinter dem Mond lebt, denn solche Themen wie "Call of Duty" oder "Two and a half Men" scheinen ihr fremd, und sobald Ben irgendwelche Andeutungen oder Witze in diese Richtung macht, prallen diese an Lulus Unwissenheit ab, was ich sehr schade fand und mich ein bisschen erschreckt hat.

Was ich sehr schön fand: Man merkt, wie die Vertrautheit und Neugier mit der Zeit immer stärker wird zwischen den beiden, es ist ein stetiger und fließender Prozess.

Doch genervt haben mich die Ausreden der beiden, als es ernster zu werden schien... Es gibt wochenlange Funkpausen wegen NICHTS! Und selbst wenn man das Ende kennt und die Hintergründe der beiden Protagonisten versteht, ihre Reaktionen sind teilweise wirklich lächerlich aus meiner Sicht.

Allerdings hatte ich auch so meine Probleme mit dem "Sozialen Netzwerk", das sie für ihre Kommunikation benutzt haben, denn ich habe das System nicht ganz verstanden... Ist man automatisch mit den Freundesfreunden verbunden? Facebook war es eindeutig nicht.

Mein Fazit: Eine lockerleichte und enspannende Lektüre, die ich jedem, der Liebesgeschichten mag, für zwischendurch empfehlen würde.

Weitere Werke der Autorin (Auswahl)
"Goldmarie auf Wolke 7"
"Inselsommer"
"Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün vor Neid"

Weitere Werke des Autors
"Knapp vorbei ist auch daneben"
"In der Faulheit liegt die Kraft"

4 von 5 Punkten

Mittwoch, 20. Februar 2013

"Numbers - Den Tod im Blick" von Rachel Ward

Titel: Numbers - Den Tod im Blick
Originaltitel: Numbers
Autorin: Rachel Ward
Genre: Jugendbuch, Abenteuer
Erscheinungsjahr: DE 2010 | GB 2009
Verlag: Carlsen
Preis: TB 8,95 EUR
Seitenzahl: 368 Seiten

Kurzbeschreibung

Die Augen sind die Fenster zur Seele eines Menschen so sagt man. Jem kann den Todeszeitpunkt eines jeden Menschen an ihren Augen ablesen, das ist auch der Grund, warum sie sich von Menschen eher fern hält. Bis sie Spinne kennenlernt, einen aufgedrehten Typen, der sich hartnäckig einen Platz an ihrer Seite erkämpft. Doch auch sein vorbestimmtes Datum rückt immer näher. Kann Jem mit ihrer Fähigkeit Spinnes Schicksal abwenden? Oder ist die vermeintliche Gabe doch mehr ein Fluch...?

Die ersten Sätze im Buch

"Kapitel 01

Es gibt bestimmte Orte, wo wir uns rumtreiben. Traurige Jugendliche, schäbige Jugendliche, gelangweilte Jugendliche, einsame Jugendliche; Jugendliche, die anders sind. Wenn du weißt, wo du suchen musst, kannst du uns dort an jedem Tag der Woche finden: auf der Rückseite von Geschäften, in Flussen, in der Nähe von Tankstellen, in Bretterschuppen und Schrebergärten. Es gibt Tausende von uns. Das heißt, wenn du uns finden willst - die meisten Menschen wollen das ja gar nicht. Wenn die uns sehen, schauen sie weg, tun so, als ob wir nicht da wären. Das ist leichter."

Meine Meinung

Als ich mit der Lektüre des Buches begonnen habe, suchten mich vor allem gemischte Gefühle heim. Die Meinungen von anderen Lesern zu diesem Buch bzw. der Reihe sind extrem gespalten - die einen finden es genial, die anderen schrecklich. Welcher Gruppe würde ich angehören? Ich WOLLTE das Buch mögen, die Idee finde ich nämlich super interessant und ich bin der festen Überzeugung, dass man damit so einiges machen kann. Aber Fehlanzeige...

Ich muss leider sagen, dass mir dieses Buch eine kleine Leseflaute verpasst hat, denn wenn ich mich zum Lesen hingesetzt habe, dann hatte ich mehr das Gefühl, ich würde mich dazu zwingen. Die Geschichte hat mich einfach nicht mitreißen können. Schade.

Jem, die Ich-Erzählerin, ist - wie soll man das sagen? - anders. Anders ist ja nicht schlecht, Protagonisten, die nicht nach dem Schema F gebaut worden sind, haben teilweise echten Raritätenstatus im Jugendbuchgenre. Jem ist eigensinnig und eine Einzelgängerin, was sie vor allem dem frühen Verlust der Mutter und ihrer Gabe, den Tod vorauszusehen, zu verdanken hat. Doch das war's auch schon mit den Charakterzügen, die mir positiv aufgefallen sind.

Zu ihrer Eigensinnigkeit kommt nämlich noch, dass sie extrem unsympathisch ist, weil sie einfach total naiv und - entschuldig den Ausdruck - dumm ist. Ich konnte mich mit dieser Figur einfach nicht anfreunden, genauso wenig wie mit Spinne. Er ist hyperaktiv und genauso naiv wie Jem, denn seine gesamte Zukunft steller sich utopisch vor (die einen nennen es Optimismus, ich nenne es Rosarot-Denken). Er denkt nicht nach, bevor er handelt, und das stört mich schlicht und ergreifend. Mit solchen Jugendlichen komme ich auch im realen Leben nicht klar.

Die restlichen Figuren sind mehr oder weniger oberflächlich abgearbeitet worden, an einigen Stellen konnte ich die gar nicht auseinanderhalte, weil sie erst zehn Seiten nach ihrem ersten Auftritt vorgestellt wurden.

Was mich wirklich enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass sich Jem viel zu wenig mit ihrer Gabe auseinandersetzt, denn sie sieht allein die negativen Seiten davon und ich bin mir sicher, man hätte damit viel mehr machen können, was viel spannender gewesen wäre, als so eine olle Flucht von zwei Teenagern durch ein kleines Stückchen England...

Insgesamt erscheint mir die Geschichte so, als wäre die Handlung zu einfach, als wäre alles zu glatt gelaufen - mal ganz von den Schicksalsschlägen abgesehen. Die Spannung ist zwar da, aber irgendwie doch nicht mitreißend genug. Genau wie das Ende: im ersten Moment überraschend, dann aber völlig vorhersehbar und unbefriedigend.

Weiterempfehlen würde ich das Buch nicht und auf die restlichen Bände habe ich keine Lust mehr.

Weitere Werke der Autorin
"Numbers - Den Tod vor Augen" (Band 2)
"Numbers - Den Tod im Griff" (Band 3)

2 von 5 Punkten

Dienstag, 19. Februar 2013

Neuzugang Februar 2013

Da ich letzte Woche von meinem Ausbildungsbetrieb für das beste Zeugnis unter den Azubis einen Gutschein für ein großes Einkaufszentrum in Hamburg bekommen habe (YAY ^-^), bin ich am Wochenende sofort damit losgezogen und habe mir ein bisschen Lesestoff besorgt.

Leider gab es "City of Glass" nicht bei Thalia, deswegen muss ich wieder eine Weile warten, bis ich es tatsächlich mal lesen kann. In der Zwischenzeit kann ich mich ja mit diesen neuen Schätzchen vergnügen:


"Der Joker" von Markus Zusak
Nachdem ich vor einer ganzen Weile nun schon "Die Bücherdiebin" gelesen habe und es mich einfach nur begeistert hat, muss ich natürlich auch dieses preisgekrönte Buch des australischen Autors lesen! Habe es auch bereits begonnen und bisher gefällt es mir sehr gut.

"Ed Kennedys eintöniges, richtungsloses Dasein ändert sich schlagartig, als er eines Tages einen Banküberfall verhindert und ein Ass im Briefkasten findet - die erste von vier Spielkarten, die seinem Leben eine höchst denkwürdige Wendung geben."



"xx me! Bd. 6" von Ema Toyama
Was für eine tolle, Herzklopfen erzeugende Geschichte! Mehr, mehr, mehr!

"Möchtest du... eine seelische Verbindung zu mir...?
Um sich dafür zu rächen, dass Mami sie hereingelegt hat, versucht Yukia Shigure zu verführen. Die Distanz zwischen den beiden verringert sich nach und nach. Doch währenddessen verliert Mami, die diese Entwicklung aus dem Hintergrund beobachtet, immer mehr die seelische Balance. Akira bemerkt dies... und so gibt es in der verwickelten Vierecksbeziehung eine delikate Veränderung..."



"Im Pyjama um halb vier" von Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt
Diesen Briefroman habe ich eher spontan mitgenommen. Es klang interessant und locker, habe es bereits gelesen und die Rezension folgt demnächst.

"Lulu sucht verzweifelt nach Ben, den sie auf der letzten Party kennengelernt hat. Ben sucht nach gar nichts, findet aber plötzlich eine Facebook-Nachricht von irgendeiner Lulu in seinem Posteingang. Die beiden haben sich nie gesehen und dennoch fühlen sie sich gleich beim ersten Kontakt, als hätten sie nur aufeinander gewartet. Von diesem Moment an chatten Lulu und Ben jeden Tag, erzählen sich Dinge, die sie niemand anderem auf der Welt anvertrauen würden. Mehr und mehr erkennen sie, dass nicht alles ist wie es scheint. Aber plötzlich entsteht da so ein Gefühl, gegenüber diesem Fremden, den man eigentlich gar nicht kennt."


Eigentlich sollte dieser Beitrag noch ein weiteres Buch enthalten, denn ich wurde letztens bei BloggdeinBuch für ein Rezensionsexemplar von "Adorkable" ausgewählt. Leider ist es noch nicht bei mir angekommen... Dann halt nächstes Mal!

Sonntag, 17. Februar 2013

FilmBloxx-Tipp: "Dark Shadows"


Der tollste Depp der Welt schlüpft wieder mal in eine seltsame aber liebeswürdige Rolle.

Dienstag, 12. Februar 2013

"Eine wie Alaska" von John Green

Titel: Eine wie Alaska
Originaltitel: Looking for Alaska
Autor: John Green
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsjahr: DE 2007 | US 2005
Verlag: dtv
Preis: TB 8,95 EUR
Seitenzahl: 304 Seiten

Kurzbeschreibung

Miles Halter wird auf eigenen Wunsch hin auf ein Internat geschickt, wo auch sein Vater früher schon unterrichtet wurde. Sein neuer Zimmergenosse entpuppt sich als ein impulsiver Kerl mit interessanten Freunden, die Miles in ihre Clique aufnehmen. Vor allem Alaska übt auf Miles einen besonderen Reiz aus. Bloß blöd, dass sie schon einen Freund hat...

Die ersten Sätze im Buch

"Vorher

Einhundersechsunddreißig Tage vorher   Eine Woche bevor ich Florida verließ, um den Rest meiner Jugend in einem Internat in Alabama zu verbringen, ließ sich meine Mutter nicht davon abbringen, eine Abschiedsparty für mich zu geben. Von gedämpften Erwartungen meinerseits zu sprechen wäre heillos übertrieben. Zwar hatte sie mich mehr oder weniger gezwungen, alle meine 'Schulfreunde' einzuladen, also den traurigen Haufen von Theatergruppenleuten und Englischstrebern, mit denen ich notgedrungen in der muffigen Highschool-Cafeteria am Tisch saß, doch ich wusste, dass keiner von ihnen kommen würde."

Meine Meinung

Was für eine emotionale Höhen- und Tiefenfahrt! Die erste Hälfte des Buches strotzt nur so vor Lebensfreude, während man in der zweiten Hälfte eher einer depressiven Stimmung ausgesetzt ist, die zwar perfekt zur Geschichte passt, mich aber irgendwie zum Teil da aus dem Lesegenuss rausgerissen hat...

Der Protagonist und Ich-Erzähler Miles Halter, der später ironischerweise Pummel von seinen neuen Freunden getauft wird, ist eine überaus interessante Figur mit der Vorliebe für die letzten Worte von berühmten Menschen. Er ist ruhig, klug und erzählt mit viel Sarkasmus und Selbstironie, was ihn äußerst sympathisch macht.

Miles' Mitbewohner ist der Colonel (eigentlich Chip Martin), der eher aus ärmlichen Verhältnissen stammt und eine Abneigung gegen die Kinder reicher Eltern hat, was aber nicht neidisch oder verbittert rüberkommt. Wenn er gefrustet ist, dann lernt er gerne Sachen (vor allem im Bezug auf Geographie) auswendig, was für mich auf ein zwar intelligentes aber rastloses Wesen schließen lässt.

Eine weitere sehr wichtige Figur im Roman ist die Titelgeberin Alaska Young, eine launische Feministin, die mal geheimnisvoll, mal direkt, mal aufgedreht, mal ruhig ist - eine der unberechenbarsten Figuren, die mir je untergekommen ist. Ich schwankte stellenweise zwischen Sympathie und Antipathie für diese Person und kann jetzt immer noch nicht sagen, ob sie mir gefallen hat oder nicht. Zu ihr passt der Ausdruck "eine Wissenschaft für sich".

Auch die anderen Nebenfiguren haben so ihre kleinen Besonderheiten bekommen und sei es nur ein Talent für's Rappen oder die etwas andere Aussprache eines Buchstabens. Dadurch wirken alle authentisch und lebendig, alle werden sehr menschlich und auf ihre eigene Art und Weise sympathisch dargestellt, es wird niemand stupide als "böse" abgestempelt. Sehr lobenswert!

Weniger lobenswert ist der Umgang mit Drogen (im Speziellen Alkohol und Zigaretten), die nur indirekt und schwächlich kritisiert und von den Jugendlichen en masse konsumiert werden. Vor allem deswegen erscheint mir dieser Roman nicht für jüngere Leser geeignet.

Allein schon aufgrund des grandiosen Erzählstils würde ich dieses Buch empfehlen, doch auch die Geschichte an sich hat so ihren Reiz - und die Spannung mit dem Herunterzählen der Tage bis zu einem schrecklichen Ereignis.

Lest es!

Weitere Werke des Autors (Auswahl)
"Tage wie diese" (mit Maureen Johnson und Lauren Myracle)
"Will & Will"
"Das Schicksal ist ein mieser Verräter"

5 von 5 Punkten

Sonntag, 10. Februar 2013

Meine Regale #5

Nach einer halben Ewigkeit zeig ich euch auch mal den letzten Teil meiner Bücherregale:

meine kleine Manga-Sammlung.


1. "Dich zu lieben - einfach magisch" von Kozue Chiba ist ein Einzelband mit einer süßen Liebesgeschichte.

2. Davon besitze ich erst fünf Bände, die Reihe ist noch nicht abgeschlossen in Deutschland und deswegen rezensiere ich es noch nicht.

3. Von Ema Toyama habe ich auch die kurze Reihe "An deiner Seite". Echt niedliche Geschichte. :3

4. "Detektiv Conan" ist eine recht bekannte Manga- und Animeserie, die ich als 13jährige total toll fand (finde es immernoch gut), allerdings habe ich nur die Bände 34 bis 47. Der späte Einstieg kommt davon, dass ich erst den Anime geschaut habe und deswegen die Fälle alle bereits kannte, und leider habe ich es nicht so lange durchgehalten... Wie viele gibt es bereits schon? 80?



5. "Charry Juice" habe ich vor kurzem erst rezensiert. Statt den vier einzelnen Bücher habe ich zwei Sammelbände der Kurzserie.

6. "Lebe deine Liebe" von Kaho Miyasaka habe nach zwei Bänden leider abgebrochen, bin nicht so gut in die Geschichte reingekommen...

7. Die Mangareihe von Ayu Watanabe verfolge ich immernoch, jeden zweiten Monat kommt ein neuer Teil raus und jedes Mal bin ich gespannt wie ein Flitzebogen auf den Fortlauf der Geschichte. ^_^

8. "Taranta Ranta" hat einen lustig klingenden Titel und einen süßen Zeichenstil. Aber die Protagonistin heult am laufenden Band.

9. "Mission Liebe" von Haruka Fukushima glänzt mit tollen Zeichnungen, hat aber leider eine etwas merkwürdige Geschichte und eine viel zu junge Protagonistin für das Thema.

10. "Shogo Chara" und "Ai Yori Aoshi" sind zwei Manga-Reihen, die ich abgebrochen habe, weil sie mich irgendwie nicht richtig angesprochen haben. Ich muss aber zugeben, dass Kou Fumizuki total geile Landschaften und Städte zeichnen kann!


Das also ist meine kleine Manga-Sammlung.

Lest ihr auch Manga? Und wie findet ihr diese Art Comics?